ROTTAG übernimmt Bohren, Senken und Gewindeschneiden als ergänzende Bearbeitungsschritte für Blechteile, Platten, Halterungen und technische Komponenten. Dabei entstehen passgenaue Bohrungen, Aufnahmen für Schraubenköpfe und Innengewinde, die für die spätere Montage und Verbindung mit weiteren Bauteilen benötigt werden.
Je nach Anforderung werden vorhandene Öffnungen nachbearbeitet oder Bohrungen mit definiertem Durchmesser hergestellt. Durch Senken können Bohrungskanten bearbeitet, Schraubenköpfe bündig aufgenommen oder Gewindebohrungen vorbereitet werden. Beim Gewindeschneiden wird anschließend ein Innengewinde in das zuvor gefertigte Kernloch eingebracht.
ROTTAG stimmt diese Arbeitsschritte auf Werkstoff, Materialstärke, Verbindungselement und spätere Anwendung ab. Die Bearbeitung kann mit Laserschneiden, Wasserstrahlschneiden, CNC-Fräsen, Abkanten, Entgraten und Schweißen zu einem durchgängigen Fertigungsprozess kombiniert werden.
Ob Einzelteil, Baugruppe oder Serie: Entscheidend ist, dass das Ergebnis perfekt zur Anwendung passt.
Die kombinierte Bearbeitung bereitet Blechteile gezielt für Verschraubung, Montage und den Einbau in größere Baugruppen vor. Werden Bohrungen, Senkungen und Gewinde direkt mit den weiteren Fertigungsschritten abgestimmt, entstehen funktionsgerechte Bauteile mit weniger externen Schnittstellen und geringerem Nachbearbeitungsaufwand.
Bohrungen, Senkungen und Gewinde werden passend zur vorgesehenen Schraub- oder Steckverbindung ausgeführt.
CNC-gesteuerte Bearbeitungen ermöglichen eine genaue Lage der Bohrungen und Verbindungspunkte.
Senkungen ermöglichen bündige Schraubenköpfe und definierte Auflageflächen für Verbindungselemente.
Die Bearbeitung kann bei ROTTAG mit Zuschnitt, Abkanten, Entgraten, Fräsen und Schweißen kombiniert werden.
Das hängt von Materialstärke, Gewindegröße und Belastung der späteren Verbindung ab. Für ein belastbares Innengewinde müssen ausreichend tragende Gewindegänge vorhanden sein. Bei sehr dünnen Blechen können alternative Lösungen wie Einpressmuttern, Gewindeeinsätze oder angeschweißte Muttern sinnvoller sein. ROTTAG prüft die passende Verbindungstechnik anhand des Bauteils.
Beim Bohren entsteht eine zylindrische Öffnung im Bauteil. Beim Senken wird der Bereich am Eingang einer vorhandenen Bohrung bearbeitet. Dadurch kann beispielsweise ein Senkschraubenkopf bündig aufgenommen, eine ebene Auflagefläche hergestellt oder der Einstieg für ein Gewinde vorbereitet werden.
Die Form und der Winkel der Senkung müssen zum verwendeten Schraubenkopf passen. Für Senkkopfschrauben wird meist eine kegelförmige Senkung benötigt, während andere Verbindungselemente eine zylindrische beziehungsweise plane Auflagefläche erfordern können. Die genaue Schraubenbezeichnung sollte daher in der Zeichnung angegeben werden.
Ja. Lasergeschnittene, wasserstrahlgeschnittene oder gekantete Blechteile können anschließend gebohrt, gesenkt und mit Gewinden versehen werden. Das ist besonders sinnvoll, wenn enge Passungen, genaue Durchmesser oder montagefertige Gewindeverbindungen benötigt werden.
Idealerweise enthält die technische Zeichnung Durchmesser, Positionen, Toleranzen, Senkungsform, Gewindebezeichnung und Gewindetiefe. Zusätzlich benötigt ROTTAG Angaben zu Werkstoff, Materialstärke, Stückzahl und verwendetem Verbindungselement. Bei Sacklöchern sollte auch die verfügbare Bohr- und Gewindetiefe eindeutig definiert sein.
Ob Einzelteil, Baugruppe oder Serie: Entscheidend ist, dass das Ergebnis perfekt zur Anwendung passt.