ROTTAG setzt Gleitschleifen, häufig auch Trowalisieren genannt, zur Nachbearbeitung geeigneter Metallteile ein. Dabei werden die Werkstücke gemeinsam mit speziell ausgewählten Schleifkörpern und einem flüssigen Zusatzmittel in einer Gleitschleifanlage bewegt. Durch den fortlaufenden Kontakt entsteht ein kontrollierter Materialabtrag an Graten, Kanten und Oberflächen.
Das Verfahren eignet sich besonders für kleinere Bauteile, komplexere Konturen und größere Stückzahlen, die gleichmäßig entgratet oder geglättet werden sollen. Je nach eingesetzten Schleifkörpern, Bearbeitungsdauer und Prozessparametern können unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden. Alles vom Entfernen feiner Grate über das Verrunden scharfer Kanten bis zu einem gleichmäßigeren Oberflächenbild.
Bei ROTTAG kann das Gleitschleifen direkt in den Fertigungsprozess eingebunden werden. Lasergeschnittene, gestanzte, gefräste oder anderweitig bearbeitete Teile werden dadurch für Montage, Oberflächenbehandlung oder ihren späteren Einsatz vorbereitet.
Ob Einzelteil, Baugruppe oder Serie: Entscheidend ist, dass das Ergebnis perfekt zur Anwendung passt.
Schleifkörper erreichen Bauteile von unterschiedlichen Seiten und ermöglichen eine weitgehend einheitliche Bearbeitung von Kanten und Oberflächen.
Mehrere Werkstücke können gleichzeitig bearbeitet werden. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders für Kleinserien und wiederkehrende Teile.
Je nach Aufgabenstellung können Grate entfernt, Kanten verrundet und Oberflächen geglättet werden.
Gleitschliffene Teile lassen sich anschließend montieren, beschichten oder in weitere Fertigungsprozesse übernehmen.
Beide Begriffe werden häufig für dasselbe Verfahren verwendet. „Gleitschleifen“ ist die allgemeine Verfahrensbezeichnung. Beim Prozess werden Werkstücke zusammen mit Schleifkörpern bewegt, um Grate zu entfernen, Kanten zu verrunden oder Oberflächen zu glätten.
Gleitschleifen eignet sich besonders für kleinere Bauteile, komplexere Konturen und größere Teilemengen, die von mehreren Seiten bearbeitet werden sollen. Maschinelles Entgraten ist häufig besser für flache Blechteile geeignet, deren Ober- und Unterseiten sowie Außenkanten gezielt bearbeitet werden sollen.
Das erreichbare Ergebnis hängt von Bauteilgeometrie, Werkstoff, Schleifkörpern und Bearbeitungsdauer ab. Gut zugängliche Kanten können entgratet und verrundet werden. Sehr enge Innenkonturen, tiefe Bohrungen oder abgeschirmte Bereiche können für die Schleifkörper jedoch schwer erreichbar sein.
Beim Gleitschleifen wird Material abgetragen. Der Abtrag ist üblicherweise gering, kann bei engen Toleranzen, präzisen Passungen oder scharf definierten Kanten aber relevant sein. Solche Funktionsbereiche sollten in der Zeichnung gekennzeichnet und vorab mit ROTTAG abgestimmt werden.
Hilfreich sind eine technische Zeichnung oder CAD-Datei sowie Angaben zu Werkstoff, Abmessungen, Stückzahl und gewünschtem Ergebnis. Kennzeichnen Sie außerdem Funktionsflächen, Passungen, empfindliche Bereiche und Kanten, die besonders stark oder gar nicht verrundet werden dürfen.
Ob Einzelteil, Baugruppe oder Serie: Entscheidend ist, dass das Ergebnis perfekt zur Anwendung passt.